Uli Eisner's Weblog

Musik, Sound & so…

Archiv für September, 2009

Ali Khan Show: 2 Std. über die “British-American Rock Night”

Erstellt von Uli Eisner (Autor) am 24. September 2009

ali1Patrick (Lennart vs Patrick Ganster) und meine Wenigkeit waren gerade bei der Ali Khan Radioshow und haben unsere British-American Rock Night promoted.

Das war mal wieder richtig Radio alter Schule, wo ein Thema nicht schnell abgefrühstückt wird, sondern richtig Zeit war und man auch mal ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern konnte: Nahezu volle 2 Stunden fast ausschliesslich Musik von uns, die sonst keine Station spielen will, weil sie zu gut ist und nicht dem Einheitsbrei entspricht. Dazwischen Talk über die Veranstaltung, die Bands und deren Akteure – ein paar Hintergrundinfos halt.

Wer möchte, kann hier die komplette Sendung anhören oder downloaden (MP3/128 kBps, 117:42 min., 107 MB).

Die vielen Facebook-Einträge und telefonischen Anfragen während der Sendung nach Tickets lassen folgern, dass es den Leuten wohl gefallen hat :-) Ist ja auch kein Wunder – Qualität setzt sich eben durch!

Abgelegt unter Musik | Keine Kommentare »

Fussball-Match in der Schwimmhalle?

Erstellt von Uli Eisner (Autor) am 1. September 2009

mars-venus-saalIn diesem Raum hatte ich vergangene Woche das zweifelhafte Vergnügen, auf einer Hochzeitsfeier mal wieder StreetLIVE zu mischen. Das ist der Mars-Venus-Saal im bayrischen Nationalmuseum (München), den kann man anmieten – so man es sich leisten kann.

Ich denke, man muss kein praktizierender Tonmeister sein, um bereits auf dem Foto zu erkennen: das Ding hat nicht nur eine gewisse Ähnlichkeit mit einer alten Kirche – es wird dort wohl auch so ähnlich klingen. Da nutzen auch die paar Vorhängelchen nix.

So war es dann auch. Wenige Takte (unverstärktes) Schlagzeug reichten aus, um eine Assoziation zu einem heftigen Unwetter herzustellen. Dazu eine massive stehende Welle bei 50 Hz die trotz Eliminierung auf PA- und Monitor-EQs (50 Hz -15 dB!) nicht wirklich in den Griff zu bekommen war. StreetLIVE ist ja auch dafür bekannt, ordentlich Rambo-Zambo zu machen, deshalb bucht man die Truppe ja.

Dass es dann trotz Beschränkung auf Vocals und ansonsten lediglich minimalste Anteile der Backline auf der PA einigen Leuten zu laut würde, war zu erwarten und kam dann auch so. Dass es in solch einem Raum praktisch unmöglich ist, etwas zu fabrizieren, das den Namen Sound-Qualität verdient, lasse ich mal dahingestellt. Job kann man so was nicht nennen, eher schon “Mein Kampf”. Und zwar gegen die Akustik und gegen die vielen “Besucher” am Pult – siehe auch Der Mischplatz – ein Infostand? Ich vermute, wenn man einigen Leuten weissmachen würde, so ein Mischpult kann auch die Schwerkraft aufheben, würden sie das auch glauben – Technik kann doch heute alles, da kann doch so ein bisschen Akustik kein Problem sein.

So weit – so gut. Der Auftraggeber wollte richtig Party haben und war im Vorfeld von mir und der ausführenden Event-Agentur gewarnt worden. Stellt sich die Frage, weshalb wider besseres Wissen so ein Raum angemietet wird. Nur um dufte zu sein? Wenn ich ein Fussball-Match austragen will, dann gehe ich doch nicht in eine Schwimmhalle!

Abgelegt unter Anekdoten, Tontechnik | Keine Kommentare »