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Der Mischplatz – ein Infostand?

Erstellt von Uli Eisner (Autor) am Donnerstag 27. August 2009

Wenn ich ein Konzert mische, brauche ich meine Ohren und volle Konzentration.
Vielen Leuten ist das offensichtlich nicht klar. Offensichtlich glauben sie, man stehe nur da um aufzupassen, dass die teuren Geräte nicht herunterfallen, so einen kann man ja locker mal anquatschen.

Entspricht die Reaktion des Mischers nicht den Erwartungen, drängen sich ganz Hartnäckige auch gerne mal zwischen Mischperson und Mischpult um so ihrem Anliegen den nötigen Nachdruck zu verleihen. Christian Tepfer hat in seinem Artikel “Mischer bei der Arbeit” dafür ein hervorragendes Bild gefunden:

… bitte niemals … einen mischenden Tonmann ansprechen. Es ist im Prinzip so, als wenn man einem Busfahrer vor den Augen rumwedelt.

Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Ausser vielleicht: Ich liebe weiträumige Absperrungen um den Mischplatz, vorzugsweise mit einem oder mehreren bulligen Security-Leuten innerhalb… 8-)

Ein Kommentar zu “Der Mischplatz – ein Infostand?”

  1. Spif Anderson sagt:

    Diese Situation kenne ich nur zur genüge.
    Ich mache seit Jahren Regie bei großen Events. (EM 2008, Beckenbauer-Hochzeitsfeier, Produktpräsentationen…)
    Das beste ist, wenn die Regie irgendwo gut abgegrenzt ist.
    Zum Beispiel in einem extra Regieraum.
    Es gibt immer ein paar Trottel, die unter zu hohem Mitteilungsbedürfniss leiden, oder einfach nur glücklich sind, wenn sie meckern dürfen.
    Am besten ist, wenn einer vom Veranstaltungsteam als Aufpasser fungiert oder einer von der Security abgestellt wird.
    problematisch wirds nur dann, wenn der Veranstalter selbst die Regie zulabert.
    In diesem Falle vorher abklären, wer was wann dem Tonmann sagen darf!

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